umzugstipps.com

Zügeln mit Kindern: Vorbereitung, Betreuung und der entspannte Start am neuen Wohnort

Ein Umzug verändert für Kinder weit mehr als die Adresse. Das vertraute Zimmer verschwindet in Kartons, Wege und Geräusche verändern sich, Freunde bleiben möglicherweise zurück und am neuen Wohnort warten unbekannte Räume, Nachbarn, Betreuungspersonen oder eine neue Schule. Erwachsene beschäftigen sich währenddessen mit Verträgen, Möbeln und Transport. Damit Kinder in dieser hektischen Phase nicht einfach mitlaufen müssen, hilft eine Vorbereitung, die ihnen Orientierung gibt und gleichzeitig den Umzugstag praktisch entlastet. Wie stark ein Kind auf das Zügeln reagiert, hängt von Alter, Persönlichkeit und Umfang der Veränderung ab. Ein Wohnungswechsel innerhalb desselben Quartiers ist etwas anderes als der Wechsel in einen anderen Kanton mit neuer Schule und neuem sozialen Umfeld. Pro Juventute empfiehlt, Kinder auf einen bevorstehenden Umzug vorzubereiten und den Wechsel in das neue Zuhause altersgerecht zu begleiten. Besonders hilfreich sind verständliche Informationen, vertraute Gegenstände und Abläufe, die auch zwischen Umzugskisten möglichst stabil bleiben.

Weiterlesen

Winterthur zwischen Werkhallen, Gartenstadt und Zukunft

Winterthur ist eine Stadt, deren Charakter nicht an einem einzigen Wahrzeichen hängt. Hier treffen die Spuren einer mächtigen Industriegeschichte auf Hochschulen, Kulturhäuser und neue Wohnquartiere, während Wälder und Grünräume bis nahe an die dicht bebauten Stadtteile heranreichen. Gleichzeitig wird der Platz knapper: Ende 2025 lebten 122'758 Menschen in Winterthur, im Sommer 2026 lag die Leerwohnungsziffer bei lediglich 0,20 Prozent. Der Hauptbahnhof muss auf deutlich mehr Reisende vorbereitet werden, ehemalige Industrieareale werden weiter verdichtet und im Osten der Stadt wächst mit Grüze und Neuhegi ein neues urbanes Zentrum heran.

Weiterlesen

Wohnungsmarkt Schweiz 2026: Wohnungen knapp, Mieten steigen weiter

Eine bezahlbare Wohnung zu finden, bleibt in der Schweiz auch 2026 schwierig. Besonders in Städten und wirtschaftlich starken Regionen ist das Angebot knapp. Gleichzeitig steigen sowohl Angebotsmieten als auch die Preise für Wohneigentum weiter. Wer heute umzieht, spürt die angespannte Lage oft stärker als Personen, die bereits seit Jahren in derselben Wohnung leben. Die jüngsten Marktdaten zeigen die Entwicklung deutlich. Im zweiten Quartal 2026 lagen die Angebotsmieten in der Schweiz gemäss UBS 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Bestandsmieten stiegen im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent.

Weiterlesen

Immobilien Schweiz 2026: Wo es am teuersten ist – und wo Chancen liegen

Der Schweizer Immobilienmarkt kennt inzwischen Preiswelten, die kaum noch miteinander vergleichbar sind. In St. Moritz werden für Luxusimmobilien im Durchschnitt rund 52'000 Franken pro Quadratmeter bezahlt, während ein Haus im Kanton Aargau im aktuellen Angebotsmarkt im Mittel bei etwa 7'700 Franken pro Quadratmeter liegt. Trotzdem wäre es falsch, die teuersten Orte automatisch für die besten Anlagen zu halten. Wer 2026 eine Immobilie als Investment betrachtet, muss Kaufpreis, Mietnachfrage, Leerstand, Bevölkerungsentwicklung, Finanzierung und Mikrolage zusammenführen. Genau dabei verschiebt sich der Blick weg von den berühmtesten Adressen – hin zu Regionen, die noch Wachstumspotenzial besitzen.

Weiterlesen

Zürcher Wohnungsmarkt bleibt angespannt: Nur 252 Wohnungen standen im Juni 2026 leer

In der Stadt Zürich standen am 1. Juni 2026 252 Wohnungen leer. Das entspricht 0,11 Prozent des gesamten Wohnungsbestands. Damit hat sich der Leerstand gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht, verharrt aber weiterhin auf tiefem Niveau. Die diesjährige Leerwohnungszählung von Statistik Stadt Zürich ergab 252 leerstehende Wohnungen. Das sind 17 Wohnungen mehr als im Vorjahr (2025: 235, 2024: 169, 2023: 144). Damit setzt sich der leichte Anstieg der letzten zwei Jahre fort.

Weiterlesen

Entrümpeln vor dem Umzug: Was darf weg und was kommt mit?

Ein Umzug macht sichtbar, wie viel sich über Jahre in einer Wohnung ansammelt. Hinter Schranktüren stehen selten benutzte Küchengeräte, im Keller warten alte Elektrogeräte und in Schubladen liegen Kabel für Technik, die längst nicht mehr vorhanden ist. Wer all diese Dinge ungeprüft einpackt, transportiert neben dem Hausrat auch Überflüssiges an die neue Adresse. Entrümpeln vor dem Zügeln reduziert das Transportvolumen und schafft die Gelegenheit, den eigenen Besitz systematisch zu überprüfen. Die entscheidende Frage lautet dabei nicht einfach „behalten oder wegwerfen“. Gut erhaltene Möbel, Kleider und Haushaltsgegenstände können verkauft, verschenkt oder weitergegeben werden. Defekte Elektrogeräte, Batterien und andere problematische Abfälle benötigen dagegen den richtigen Entsorgungsweg. Ein durchdachtes Vorgehen verbindet deshalb drei Aufgaben: auswählen, sinnvoll weitergeben und fachgerecht entsorgen.

Weiterlesen

Waschmaschine und Kühlschrank sicher transportieren: So gelingt der Umzug

Eine Waschmaschine wiegt schwer, enthält Restwasser und besitzt eine empfindlich aufgehängte Trommel. Beim Kühlschrank kommen ein geschlossener Kältekreislauf, herausnehmbare Glasböden und ein Kompressor hinzu. Werden beide Geräte einfach auf eine Sackkarre gekippt und in den Transporter geschoben, können Schäden entstehen, die erst am neuen Wohnort auffallen. Mit etwas Vorbereitung lassen sich die Risiken deutlich reduzieren. Besonders wichtig sind die Transportsicherung der Waschmaschine, eine möglichst aufrechte Beförderung und die richtige Wartezeit vor der erneuten Inbetriebnahme. Dabei gilt stets: Die Bedienungsanleitung des konkreten Modells hat Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen.

Weiterlesen

Stadt Zürich erweitert Grundstück für künftige Wohnsiedlung in Schwamendingen

Die Stadt Zürich erweitert ihr Grundstück bei der Wohnsiedlung Ueberlandstrasse in Zürich-Schwamendingen. Für 7,97 Millionen Franken erwirbt sie zwei angrenzende Landflächen und verbessert damit die Voraussetzungen für eine künftige Entwicklung des Areals. Mit dem Kauf gewinnt die Stadt mehr Spielraum für eine spätere Neubebauung und kann die städtebauliche Gestaltung des Grundstücks langfristig flexibler planen.

Weiterlesen

Ferienwohnungen in den Alpen werden teurer – Schweiz bleibt Spitzenreiter

Die fünf teuersten Ferienimmobilienmärkte im Alpenraum befinden sich in der Schweiz. An der Spitze steht Gstaad, wo Ferienwohnungen im gehobenen Segment im Durchschnitt rund 25 000 Franken pro Quadratmeter kosten. Die Destination Engadin/St. Moritz folgt auf dem zweiten Platz mit Quadratmeterpreisen von etwa 24 000 Franken. Verbier, Andermatt und Zermatt komplettieren die Top Fünf, wobei die durchschnittlichen Preise jeweils bei 21 000 Franken pro Quadratmeter beginnen.

Weiterlesen

Hardau I in Zürich fertiggestellt: 122 neue Wohnungen bezugsbereit

Der Neubau der autoarmen Wohnsiedlung Hardau I ist nach vierjähriger Bauzeit abgeschlossen. Ab Ende Mai 2026 ziehen die ersten Mieter ein. Das Personenmeldeamt West nimmt im November 2026 seinen Betrieb auf. Die Umgebungsarbeiten dauern noch bis Herbst 2026. Zwischen der Hardstrasse und den markanten Wohntürmen der Hardau II ist in den letzten vier Jahren eine grössere städtische Wohnsiedlung mit Gewerberäumen, Ateliers, einem Kindergarten sowie Räumen für die Offene Jugendarbeit Zürich (OJA) und das Personenmeldeamt Zürich West entstanden. Eine Ausnützungsreserve ermöglichte den Bau von 122 preisgünstigen Wohnungen – darunter die 10000ste städtische Wohnung (vgl. Medienmitteilung vom 28. August 2025). Sämtliche Wohnungen sind vermietet. Die ersten der rund 350 Mieter ziehen Ende Mai 2026 ein. Das Personenmeldeamt West öffnet im November 2026 seine Tore für die Anliegen der Bevölkerung. Der Ausführungskredit von 70,714 Millionen Franken wird eingehalten.

Weiterlesen

Luxusimmobilien Schweiz 2025: Bergregionen mit starkem Preisanstieg von 6 Prozent

Luxusimmobilien haben sich 2025 im Durchschnitt der 31 analysierten Top-Standorte der Schweiz um über 3 Prozent verteuert. Dies entspricht einer Verlangsamung gegenüber dem Vorjahr und ist auch etwas schwächer als die Preisentwicklung im gesamten Eigenheimmarkt. Der Luxusimmobilienmarkt in den Bergregionen sticht heraus: Mit einem Preisanstieg von 6 Prozent fiel das Wachstum noch stärker aus als im Vorjahr. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von zahlungskräftigen Käufern aus dem Ausland.

Weiterlesen

ImmoScout24-Kaufindex zeigt Preisanstieg bei Einfamilienhäusern und Wohnungen

Einfamilienhäuser werden im März im landesweiten Durchschnitt 1,5 Prozent teurer ausgeschrieben als noch im Vormonat. Auch Eigentumswohnungen verteuern sich – allerdings mit 0,5 Prozent moderater. Das zeigt der ImmoScout24-Kaufindex, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird. Damit klettern die Jahreswachstumsraten sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei Stockwerkeinheiten auf 4,6 Prozent beziehungsweise 4,8 Prozent.

Weiterlesen

Empfehlungen