Sport

Eishockey-WM 2026 bringt der Schweiz 146 Millionen Franken Wertschöpfung

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich und Freiburg war auch wirtschaftlich ein aussergewöhnlicher Erfolg. Zwei neue Studien beziffern die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung auf 146 Millionen Franken und den ausgelösten Umsatz auf 353 Millionen Franken. Allein die Zuschauer gaben rund um den Grossanlass 186,7 Millionen Franken aus. Damit gehört die Heim-WM zu den wirtschaftlich bedeutendsten Sportveranstaltungen der Schweizer Geschichte. Die vom 15. bis 31. Mai 2026 ausgetragene Weltmeisterschaft lockte rund 467'000 Spielbesuche in die Swiss Life Arena in Zürich und die BCF Arena in Freiburg. Insgesamt standen 64 Partien auf dem Programm. Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) untersuchte im Auftrag von Ticketcorner die Ausgaben des Publikums, während das Beratungsunternehmen EBP für das Organisationskomitee die volkswirtschaftlichen Auswirkungen berechnete. Besonders stark profitierten die beiden Austragungskantone: Zürich verzeichnete eine Bruttowertschöpfung von 66,2 Millionen Franken, Freiburg von 26,6 Millionen Franken. Auch Hotellerie, Gastronomie, Verkehr, Handel und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen gehörten zu den Gewinnern. Die im November veröffentlichten Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung internationaler Sportgrossanlässe für die Schweizer Wirtschaft.

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Fabio Murer wechselt zu den Lakers – sportaktuell.ch berichtete bereits exklusiv

Fabio Murer wechselt zu den SC Rapperswil-Jona Lakers. Nach Informationen der belmedia-Redaktion hat sich der 23-jährige Schweizer Verteidiger des HC Thurgau für eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Nachwuchsklub entschieden. Bereits am 13. Oktober 2026 hatte sportaktuell.ch exklusiv über das Interesse der Lakers und des EHC Kloten an Murer berichtet. Nun führt sein Weg an den Obersee. Der gebürtige St. Galler steht noch bis Ende Saison 2026/27 beim HC Thurgau unter Vertrag und soll im kommenden Sommer den Schritt in die National League vollziehen. Neben Rapperswil hatte auch der EHC Kloten den offensiv ausgerichteten Rechtsschützen im Blick. Kloten kennt Murer nicht zuletzt durch die enge sportliche Zusammenarbeit mit dem HC Thurgau. Die Entscheidung ist für die Lakers besonders interessant, weil Murer bereits einen Teil seiner Nachwuchsausbildung in Rapperswil absolviert hatte. Über die Organisation der ZSC Lions und GCK Lions entwickelte er sich zum etablierten Swiss-League-Verteidiger. In der vergangenen Saison sammelte er für Thurgau 26 Skorerpunkte in 49 Meisterschaftsspielen.

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EHC Kloten bindet Davide Fadani langfristig bis 2030

Der EHC Kloten setzt auf Kontinuität zwischen den Pfosten und verlängert den Vertrag mit Davide Fadani langfristig. Der 25-jährige Torhüter unterschreibt für drei weitere Jahre und bleibt den Zürcher Unterländern damit bis zum Ende der Saison 2029/30 erhalten. Der Klub bestätigt die Einigung am Montag, 2. November 2026. Fadani hat sich seit seinem Wechsel nach Kloten im Sommer 2025 sportlich weiterentwickelt und in der National League etabliert. In der laufenden Meisterschaft kommt der Italiener mit Schweizer Lizenz bislang auf elf Einsätze und eine Fangquote von 91,7 Prozent. Damit gehört er zu den stärkeren Torhütern seiner Mannschaft. Die Verlängerung ist auch mit Blick auf die künftige Torhüterbesetzung wichtig. Reto Berra steht noch bis 2028 unter Vertrag, während der 25-jährige Fadani nun deutlich länger gebunden ist. Kloten schafft damit auf einer Schlüsselposition Planungssicherheit und belohnt die Entwicklung seines Torhüters.

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Golubic verliert in Hongkong erneut gegen Boulter – starke Aufholjagd reicht nicht

Viktorija Golubic scheidet beim WTA-250-Turnier in Hongkong bereits in der ersten Runde aus. Die 34-jährige Zürcherin verliert am Montag, 2. November 2026, gegen die als Nummer acht gesetzte Britin Katie Boulter mit 2:6, 6:7 (2:7). Besonders bitter: Im zweiten Satz kämpft sich Golubic nach einem 2:5-Rückstand zurück, muss sich aber im Tiebreak geschlagen geben. Die Schweizerin beginnt vielversprechend und führt im ersten Durchgang mit 2:0. Anschliessend übernimmt Boulter die Kontrolle und gewinnt sechs Games hintereinander. Auch im zweiten Satz gerät Golubic früh ins Hintertreffen. Ihre Aufholjagd bringt sie nochmals zurück ins Spiel, doch die Britin behält in der entscheidenden Phase die Oberhand. Für Golubic ist es bereits die dritte Niederlage gegen Boulter innerhalb dieses Jahres. Nach den Niederlagen in Ostrava und Osaka bleibt die Zürcherin auch beim erneuten Aufeinandertreffen ohne Satzgewinn. Während Boulter in den Achtelfinal einzieht, endet für Golubic eine weitere Station ihrer Asientour frühzeitig.

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FCZ schlägt YB 5:3 – Berner verlieren erstmals

Der FC Zürich sorgt in der 12. Runde der Super League für eine grosse Überraschung. Die Mannschaft von Marcel Koller gewinnt am Sonntag, 1. November 2026, auswärts gegen die Young Boys mit 5:3 (2:3). Vor 29'746 Zuschauern im Wankdorf dreht der FCZ einen Pausenrückstand und fügt den Bernern die erste Saisonniederlage zu. In einer spektakulären ersten Halbzeit fallen fünf Tore. Philippe Kény und Umeh Emmanuel bringen Zürich zweimal in Führung, doch Samuel Essende gleicht jeweils aus. Alvyn Sanches schiesst YB vor der Pause erstmals nach vorne. Nach dem Seitenwechsel dominieren die Gäste: Livano Comenencia, Selmin Hodza und erneut Emmanuel sichern den Zürchern den Sieg. Der FCZ verbessert sich mit 20 Punkten auf den vierten Tabellenplatz. YB bleibt mit 25 Zählern Zweiter und verliert den Anschluss an den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter FC Lugano. Besonders bemerkenswert ist die Reaktion der Zürcher nach der Pause: Sie erzielen drei Tore und lassen defensiv keinen weiteren Gegentreffer zu.

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Visp schlägt GCK Lions 4:0 – Birchler glänzt mit Shutout

Der EHC Visp gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, in der Sky Swiss League gegen die GCK Lions mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0). Vor 2'395 Zuschauern in der Lonza Arena erzielt Nico Lehmann zwei Treffer. Der erst 19-jährige Torhüter Matia Nico Birchler hält sämtliche 18 Schüsse und feiert einen Shutout. Nach einem schwierigen Startdrittel steigern sich die Walliser deutlich. Jorden Gähler trifft in der 34. Minute in Überzahl zur Führung, Vincent Ryser erhöht kurz vor der zweiten Pause. Im Schlussabschnitt entscheidet Lehmann die Begegnung mit zwei weiteren Toren. Visp gewinnt das Schussverhältnis mit 33:18. Mit 25 Punkten aus elf Spielen festigt Visp den dritten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Luca Gianinazzi stellt mit lediglich 18 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Für Birchler, der vom EV Zug ausgeliehen ist, bedeutet der Erfolg einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung. Die GCK Lions bleiben mit neun Punkten Tabellenletzter.

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ZSC Lions gewinnen Derby in Kloten mit 4:0 – Grant trifft doppelt

Die ZSC Lions gewinnen das Zürcher Derby beim EHC Kloten mit 4:0 (1:0, 0:0, 3:0). Derek Grant trifft am Samstag, 31. Oktober 2026, doppelt, Dean Kukan und Simon Knak erzielen die weiteren Tore. Torhüter Šimon Hrubec feiert einen Shutout. Der Tabellenführer beendet die letzte Partie vor der Nationalmannschaftspause mit seinem fünften Meisterschaftssieg in Folge. Vor 7'366 Zuschauern in der ausverkauften SWISS Arena hält Kloten lange dagegen. Grant bringt die Gäste in der 14. Minute in Führung. Nach einem torlosen Mitteldrittel sorgt Kukan in der 45. Minute für die Vorentscheidung. Knak und Grant treffen in der Schlussphase ins leere Tor. Die Lions bauen ihre beeindruckende Saisonbilanz auf 47 Punkte aus 18 Spielen aus. Kloten bleibt dagegen mit 18 Zählern aus 19 Begegnungen Tabellenletzter. Für die Zürcher Unterländer ist es bereits die siebte Derby-Niederlage hintereinander.

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GC und Vaduz trennen sich 2:2 – Kellerduell ohne Sieger

Der Grasshopper Club Zürich kommt im Heimspiel gegen den FC Vaduz nicht über ein 2:2 hinaus. Im direkten Duell zweier Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel verpassen beide Teams den erhofften Befreiungsschlag. Für GC ist das Unentschieden im Letzigrund besonders ärgerlich: Auch unter Trainer Olaf Janßen bleibt die Suche nach mehr Konstanz eine wichtige Aufgabe. Die Liechtensteiner gehen am Samstag, 31. Oktober 2026, bereits in der 15. Minute durch Liridon Berisha in Führung. Manex Gibelalde gleicht neun Minuten später nach Vorarbeit von Óscar Clemente zum 1:1 aus. Zur Pause ist die Begegnung ausgeglichen, am Ende teilen sich die beiden Mannschaften beim 2:2 die Punkte. Damit stehen beide Teams nach zwölf Meisterschaftsspielen bei zehn Zählern. Vaduz bleibt dank der besseren Tordifferenz vor den Grasshoppers. Für die Zürcher wäre ein Heimsieg wichtig gewesen, um sich im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen. Nun bleibt der Abstand zu einem direkten Konkurrenten unverändert.

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Biel bezwingt Kloten – 21 Sekunden entscheiden das Spiel

Der EHC Biel-Bienne feiert am Freitagabend, 30. Oktober 2026, einen wichtigen Heimsieg gegen den EHC Kloten. Die Seeländer setzen sich vor 6'035 Zuschauern in der Tissot Arena mit 4:2 durch. Besonders ein Doppelschlag von Dario Trutmann und Fabio Hofer innerhalb von nur 21 Sekunden sorgt für die Vorentscheidung. Kloten kämpft sich nach einem 0:4-Rückstand nochmals heran, kann die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Petr Cajka bringt Biel bereits in der fünften Minute in Überzahl in Führung. Dominic Zwerger erhöht noch vor der ersten Pause auf 2:0. Im Mitteldrittel bauen Trutmann und Hofer den Vorsprung auf vier Treffer aus, ehe Max Lindroth und Arttu Ruotsalainen für die Gäste verkürzen. Der Erfolg ist für Biel im Kampf um die Play-in-Plätze besonders wertvoll. Trotz erheblicher Verletzungssorgen verbessert sich die Mannschaft von Christian Dubé auf 23 Punkte und Rang neun. Kloten bleibt dagegen mit 18 Punkten aus 18 Spielen am Tabellenende der National League.

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ZSC Lions bezwingen starkes Ambri erst im Penaltyschiessen

Die ZSC Lions müssen im Spitzenkampf gegen den HC Ambri-Piotta bis ins Penaltyschiessen kämpfen. Erst dort fällt am Freitagabend, 30. Oktober 2026, in der Swiss Life Arena die Entscheidung zugunsten der Zürcher. Denis Malgin sorgt mit seinem entscheidenden Penalty für den Zusatzpunkt. Die Tessiner zeigen beim Tabellenführer eine starke Leistung und nehmen verdient einen Punkt mit nach Hause. Über 60 Minuten und die anschliessende Verlängerung gelingt es keiner Mannschaft, die Begegnung endgültig zu entscheiden. Ambri hält gegen den offensivstarken Tabellenführer bemerkenswert gut mit und zwingt die Lions in die Entscheidung vom Penaltypunkt. Dort behält Malgin die Nerven und sorgt für den Zürcher Heimsieg. Für die Mannschaft von Jussi Tapola ist der Auftritt trotz der Niederlage ein weiterer Beleg für ihre starke Saison. Die Tessiner hatten vor der Partie 29 Punkte aus 16 Spielen gesammelt und gehörten damit zur Spitzengruppe der National League. Zürich festigt mit dem Erfolg seine Tabellenführung, während Ambri wertvolles Selbstvertrauen für das Tessiner Derby gegen Lugano gewinnt.

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GC-Torhüter Marvin Hübel operiert – Ausfall bis zur Winterpause

Der Grasshopper Club Zürich muss für längere Zeit auf Torhüter Marvin Hübel verzichten. Der 23-Jährige hat sich beim torlosen Unentschieden gegen den FC Basel am vergangenen Sonntag am Sprunggelenk verletzt und musste bereits operiert werden. Wie GC am Freitag, 30. Oktober 2026, bekannt gab, wird der Keeper voraussichtlich bis zur Winterpause ausfallen. Damit verlieren die Zürcher in einer sportlich schwierigen Phase einen wichtigen Spieler. Hübel verletzte sich am 25. Oktober im St. Jakob-Park bei einer Aktion in der Schlussphase. In der 76. Minute musste der ehemalige Aarauer ausgewechselt werden. Justin Hammel übernahm unmittelbar darauf die Position zwischen den Pfosten und trug mit entscheidenden Paraden zum 0:0 bei. Für GC kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Grasshoppers stehen nach elf Meisterschaftsspielen mit neun Punkten auf dem elften Tabellenplatz und benötigen dringend weitere Erfolgserlebnisse. Bereits am Samstag steht das Heimspiel gegen den FC Vaduz auf dem Programm. In den kommenden Wochen wird die Torhüterposition deshalb besonders im Mittelpunkt stehen.

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Bern-Verlängerung oder Wechsel zu den Lakers?

Die Zukunft von Marco Müller beim SC Bern bleibt spannend. Nach Informationen der Belmedia-Redaktion könnte der 32-jährige Stürmer seinen auslaufenden Vertrag beim SCB um ein oder zwei Jahre verlängern. Gleichzeitig beschäftigen sich mehrere National-League-Klubs mit seiner Situation. Besonders die Rapperswil-Jona Lakers scheinen interessiert, während auch die SCL Tigers, der EHC Kloten und der HC Davos als mögliche neue Arbeitgeber im Gespräch sind. Müllers aktueller Vertrag in Bern endet nach der Saison 2026/27. Der vielseitige Schweizer Stürmer kehrte erst im vergangenen Jahr zu seinem Stammklub zurück. Nun stellt sich die Frage, ob er seine Karriere beim SCB fortsetzt oder ab Sommer 2027 nochmals innerhalb der National League wechselt. Die Ausgangslage ist für den erfahrenen Center interessant. Schweizer Spieler, die sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt werden können, sind für die Kaderplanung wertvoll. Müller bringt zudem Erfahrung aus mehreren National-League-Organisationen mit und könnte bei verschiedenen Klubs eine wichtige Rolle übernehmen.

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Wer hätte das gedacht? Ambri fordert den ZSC im Spitzenkampf

Wer hätte vor Saisonbeginn damit gerechnet? Am Freitagabend, 30. Oktober 2026, kommt es in der Swiss Life Arena zum Duell zwischen den ZSC Lions und dem überraschend starken HC Ambri-Piotta. Die Zürcher führen die National League souverän an, die Tessiner liegen punktgleich mit dem zweitplatzierten Langnau auf Rang drei. Um 19.45 Uhr treffen damit zwei der erfolgreichsten Mannschaften des bisherigen Herbstes aufeinander. Besonders spannend wird das Duell der beiden Offensivstars Denis Malgin und Roby Järventie. Die ZSC Lions haben aus 16 Meisterschaftsspielen 42 Punkte geholt und weisen mit 67:35 Toren eine beeindruckende Bilanz auf. Ambri folgt mit 29 Punkten und einer Tordifferenz von +4. Während Zürich nach drei Siegen hintereinander mit breiter Brust antritt, hat auch die Mannschaft von Jussi Tapola ihre letzten beiden Partien gewonnen. Zuletzt setzten sich die Leventiner gegen Biel mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Die Ausgangslage ist besonders bemerkenswert, weil Ambri gleichzeitig erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen bewältigen muss. Dennoch überzeugt der Klub auf dem Eis mit einer starken Mannschaftsleistung und einem überragenden finnischen Angreifer. Bereits vor wenigen Tagen sorgte die Frage, ob Roby Järventie derzeit der beste Feldspieler der National League ist, für Aufmerksamkeit. Nun kann der 24-Jährige seine Klasse beim souveränen Tabellenführer unter Beweis stellen.

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Beat Zehnder verlässt Audi – nach 39 Jahren endet eine Sauber-Ära

Ein bedeutendes Kapitel der Schweizer Formel-1-Geschichte geht zu Ende. Beat Zehnder verlässt das Audi Revolut F1 Team per Ende Dezember 2026 nach nahezu 39 Jahren beim Rennstall aus Hinwil. Der langjährige Sauber-Teammanager gehörte seit 1988 zur Organisation und begleitete sie vom Sportwagenrennsport bis zum heutigen Audi-Werksteam. Mit seinem Abschied verliert der Schweizer Rennstall eine seiner prägendsten Persönlichkeiten. Der 60-jährige Zürcher hatte seine langjährige Tätigkeit an der Rennstrecke bereits 2025 beendet. Nach 601 aufeinanderfolgenden Formel-1-Grands-Prix wechselte Zehnder in die Funktion des Director of Signature Programs and Operations. Dort kümmerte er sich unter anderem um die historische Fahrzeugsammlung, besondere Projekte und die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Nun endet auch diese Zusammenarbeit. Für den Schweizer Motorsport besitzt der Abschied eine besondere Bedeutung. Zehnder verkörperte über Jahrzehnte die Kontinuität des Rennstalls, während Besitzer, Teamchefs, Fahrer und Sponsoren wechselten. Audi treibt unter Mattia Binotto den Aufbau seines Formel-1-Werksteams in Hinwil weiter voran. Mit Zehnders Ausscheiden verliert das Unternehmen eine wichtige persönliche Verbindung zur ursprünglichen Sauber-Organisation.

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Sierre gewinnt erneut bei den GCK Lions – Leader setzt sich 4:2 durch

Der HC Sierre setzt seine starke Saison in der Sky Swiss League fort. Die Walliser gewinnen am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, bei den GCK Lions in Küsnacht mit 4:2 und verteidigen ihre Tabellenführung. Nach einem frühen Führungstor und dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Zürcher entscheidet Sierre die Partie mit zwei Treffern im Mitteldrittel. Der Anschlusstreffer der Gastgeber im Schlussabschnitt kommt zu spät. Bereits in der zweiten Minute bringt Sierre die Gäste in Führung. Die GCK Lions gleichen in der 30. Minute zum 1:1 aus, doch die Walliser antworten in der 34. und 39. Minute zum 3:1. Nach dem 2:3 in der 53. Minute bleibt die Begegnung bis kurz vor Schluss offen. In der 59. Minute fällt das entscheidende 4:2. Die Drittelresultate lauten 0:1, 1:2 und 1:1. Sierre steht nun mit 31 Punkten aus zwölf Spielen an der Spitze, drei Zähler vor dem EHC Basel. Für die GCK Lions ist es die nächste Niederlage gegen den amtierenden Meister: Schon das erste Küsnachter Duell im Oktober ging mit 1:4 verloren. Die Zürcher bleiben mit neun Punkten aus 13 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.

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Jan Cadieux beruft fünf Neulinge – Schweizer Nati fordert Weltmeister Finnland

Nationaltrainer Jan Cadieux bringt frischen Wind in die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Für die NOCCO Hockey Games vom 5. bis 8. November 2026 in Helsinki nominiert er gleich fünf Spieler, die vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft stehen. Gleichzeitig setzt der 46-Jährige auf zehn Silbermedaillengewinner der Heim-WM. Zum Auftakt wartet ausgerechnet Weltmeister Finnland. Mit den Verteidigern Maximilian Streule von Fribourg-Gottéron und Jan Schwendeler von den ZSC Lions sowie den Stürmern Dario Allenspach, Keanu Derungs und Jamiro Reber erhalten fünf neue Gesichter ihre Chance. Cadieux verbindet damit die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft mit dem Ziel, auf internationalem Spitzenniveau konkurrenzfähig zu bleiben. Aus Tessiner Sicht sind Miles Müller vom HC Ambri-Piotta und Luca Fazzini vom HC Lugano dabei. Ebenfalls nominiert wurden erfahrene Nationalspieler wie Sven Andrighetto, Dean Kukan, Christoph Bertschy und Grégory Hofmann. Nach der Silbermedaille an der Heim-WM 2026 beginnt für die Schweizer Mannschaft eine neue Etappe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.

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ZSC Lions dominieren – doch dahinter ist die National League völlig offen

Die ZSC Lions spielen bislang in einer eigenen Liga. Mit 42 Punkten aus 16 Spielen führen die Zürcher die National League souverän an. Doch hinter dem Leader präsentiert sich die Meisterschaft aussergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen dem zweitplatzierten HC Ambri-Piotta und Schlusslicht EHC Kloten liegen gerade einmal elf Punkte. Der Kampf um die Playoffplätze verspricht damit enorme Spannung. Die Zahlen zeigen, wie eng das Feld tatsächlich ist. Fribourg-Gottéron auf Rang drei und der HC Lugano auf Platz zwölf trennen lediglich acht Punkte. Zwischen dem viertplatzierten Genève-Servette und dem zehntplatzierten HC Davos beträgt die Differenz sogar nur fünf Zähler. Mehrere Mannschaften können mit zwei erfolgreichen Spielen zahlreiche Tabellenplätze gutmachen. Besonders interessant ist der EV Zug. Die Zentralschweizer stehen mit 22 Punkten lediglich auf Rang acht, haben allerdings erst elf Partien absolviert. Mit durchschnittlich zwei Punkten pro Spiel besitzt Zug hinter den ZSC Lions die zweitbeste Ausbeute der gesamten Liga. Die unterschiedlich vielen absolvierten Begegnungen machen die Ausgangslage noch spannender.

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Kloten gewinnt Torfestival gegen Ajoie – Ruotsalainen entscheidet Spektakel

Der EHC Kloten gewinnt am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, ein spektakuläres National-League-Spiel gegen den HC Ajoie mit 7:4. Die Zürcher Unterländer verspielen vor 3'713 Zuschauern eine komfortable 4:1-Führung, schlagen in der Schlussphase aber entscheidend zurück. Arttu Ruotsalainen und Mischa Ramel treffen jeweils doppelt. Pontus Åberg bringt die Gastgeber bereits nach 31 Sekunden in Führung. Dario Meyer und Mischa Ramel bauen den Vorsprung aus, ehe Ruotsalainen zu Beginn des Schlussdrittels das 4:1 erzielt. Ajoie reagiert mit drei Toren innerhalb von gut sechs Minuten und gleicht zum 4:4 aus. Doch Ruotsalainen bringt Kloten in der 56. Minute erneut in Führung. Petteri Puhakka und Ramel sichern den Heimsieg. Für die Mannschaft von Michael Liniger sind es wichtige drei Punkte im Kampf gegen das Tabellenende. Kloten hat nun wie die Rapperswil-Jona Lakers 18 Punkte, bleibt aufgrund der schlechteren Tordifferenz aber auf Rang 14. Ajoie steht mit 22 Punkten auf Platz neun. Am Freitag reist Kloten zum EHC Biel-Bienne, am Samstag folgt das Zürcher Derby gegen die ZSC Lions.

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