Sport

Schweiz liegt nach Niederlagen von Wawrinka und Stricker 0:2 zurück

Die Schweiz steht im Davis-Cup-Duell mit Brasilien vor einer schwierigen Aufgabe. Dominic Stricker unterlag João Fonseca nach gewonnenem Startsatz mit 6:4, 3:6, 2:6, anschliessend verlor Stan Wawrinka gegen Gustavo Heide mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6. Damit führt Brasilien nach dem ersten Tag in Rio de Janeiro mit 2:0. Stricker verlangte dem Weltranglisten-29. Fonseca zunächst alles ab und sicherte sich den ersten Satz. Der Brasilianer steigerte sich danach aber deutlich und drehte die Partie in zwei Stunden. Wawrinka war wenig später sogar nahe am zweiten Schweizer Punkt: Der 41-Jährige gewann den ersten Satz und führte im Tiebreak des zweiten Durchgangs 4:1, ehe Heide sechs Punkte in Serie holte und später nach insgesamt 2:37 Stunden den Sieg perfekt machte. Die Schweiz benötigt am Samstag nun drei Siege in Serie, um doch noch in die Davis-Cup-Qualifiers 2027 einzuziehen. Zunächst sind Jakub Paul und Stricker im Doppel gegen Orlando Luz und Rafael Matos vorgesehen. Bereits vor dem Duell hatten wir über Fonsecas schwierige Vorbereitung und das Auftaktspiel gegen Stricker berichtet.

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EHC Chur feiert Traumstart mit 6:3 bei den GCK Lions

Der EHC Chur ist mit einem 6:3-Auswärtssieg bei den GCK Lions in die Swiss-League-Saison 2026/27 gestartet. Die Bündner legten mit vier Toren im ersten Drittel den Grundstein und nahmen trotz eines späten Aufbäumens der Zürcher verdient drei Punkte aus Küsnacht mit. Gian-Marco Hammerer, Lars Frei, Jannik Canova, Fabian Berri, Matej Pekař und Timo Jenni erzielten die sechs Churer Treffer. Bereits nach 16:58 Minuten stand es 4:0 für die Gäste, die ihre Chancen vor dem Tor konsequent nutzten und den jungen GCK Lions einen denkbar schwierigen Saisonstart bescherten. Damit bestätigt Chur zunächst den positiven Eindruck aus der Vorbereitung, den wir bereits in unserer Saisonvorschau zum EHC Chur festgehalten hatten. Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht: Bereits am Samstagabend um 18.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Reto von Arx den EHC Olten zum ersten Heimspiel der Saison.

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Kloten schlägt Lugano 5:2 – zweiter Sieg im zweiten Spiel

Der EHC Kloten bestätigt seinen starken Start in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer schlagen den HC Lugano im ersten Heimspiel mit 5:2 und stehen nach zwei Partien bereits bei fünf Punkten. Die Entscheidung fällt nach einem torlosen Startdrittel mit drei Klotener Treffern innerhalb von gut sechs Minuten. Simon Johansson eröffnet das Skore nach 21:07 Minuten, Raphael Prassl erhöht wenig später nach Vorarbeit von Keijo Weibel auf 2:0. Im Powerplay legt Petteri Puhakka nach einem Zuspiel von Arttu Ruotsalainen und Michael Hügli das 3:0 nach. Lugano reagiert allerdings sofort: Lassi Thomson verkürzt ebenfalls in Überzahl auf 3:1, Luca Fazzini bringt die Tessiner noch vor der zweiten Pause auf 3:2 heran. Im Schlussdrittel hält Kloten dem Druck stand. Ruotsalainen erzielt bei 53:43 Minuten im Powerplay das wichtige 4:2 und bereits seinen dritten Saisontreffer. Max Lindroth trifft später ins leere Tor zum 5:2-Endstand. Damit folgt auf den 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers der zweite Sieg im zweiten Meisterschaftsspiel.

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Bächler dreht Partie spät – ZSC gewinnt nach 0:2 in Langnau

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Start in die neue National-League-Saison fort. Trotz eines 0:2-Rückstands gewinnen die Zürcher bei den SCL Tigers mit 4:3 und holen auch im zweiten Meisterschaftsspiel drei Punkte. Zum Matchwinner wird Nicolas Bächler, der im Schlussdrittel zweimal trifft und die Partie 160 Sekunden vor Schluss endgültig dreht. Langnau erwischt vor 5'608 Zuschauern den besseren Start. Jonathan Dahlén bringt die Tigers nach 7:24 Minuten in Führung, Nik Lehmann erhöht im Mitteldrittel auf 2:0. Erst in der 38. Minute gelingt Simon Knak im Powerplay der Anschlusstreffer. Für den Neuzugang ist es bereits das dritte Saisontor. Tim Berni gleicht kurz nach Beginn des Schlussdrittels zum 2:2 aus, doch Saku Mäenalanen bringt Langnau in Überzahl nochmals mit 3:2 nach vorne. Dann schlägt Bächler zweimal zu. Nach 50:34 Minuten verwertet er die Vorarbeit von Willy Riedi und Mikko Lehtonen zum 3:3. Bei 57:20 trifft der ZSC-Stürmer erneut nach einem Zuspiel von Riedi und erzielt damit das erste Zürcher Führungstor des Abends. Nach dem 5:3-Auftaktsieg gegen den SC Bern beweisen die Lions damit zum zweiten Mal innert weniger Tage grosse Comeback-Qualitäten.

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FC Zürich reist mit langer Verletztenliste nach Sion

Der FC Zürich reist mit erheblichen Personalsorgen zum Auswärtsspiel gegen den FC Sion. Nach aktuellem Stand fehlen Marcel Koller mindestens fünf Spieler verletzungsbedingt, wobei insbesondere die Defensive stark betroffen ist. Chris Kablan, Ilan Sauter, Selmin Hodza, Yevhen Morozov und Damienus Reverson stehen für die Partie im Tourbillon nicht zur Verfügung. Am schwersten hat es Kablan erwischt. Der 31-Jährige zog sich beim 2:4 gegen die Young Boys einen Kreuz- und Seitenbandriss zu, wurde bereits operiert und fällt voraussichtlich rund neun Monate aus. Sauter erlitt im Training einen Mittelfussbruch und muss zwei bis drei Monate pausieren. Hodza fehlt wegen eines Muskelfaserrisses sechs bis acht Wochen. Bei Morozov ist öffentlich weiterhin keine detaillierte Diagnose kommuniziert worden, während sich Reverson beim 2:1 gegen Vaduz am vergangenen Wochenende am Knie verletzte. Damit muss Koller seine Mannschaft erneut deutlich umbauen. Besonders in der Abwehr fehlen mehrere Spieler, die zu Saisonbeginn regelmässig eingeplant waren. Über die schwere Verletzung von Chris Kablan hatten wir bereits berichtet. Inzwischen ist klar, dass die Zürcher auch in den kommenden Wochen mit einer stark reduzierten Auswahl in der Defensive auskommen müssen.

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Canonica nach Check gegen Müller gesperrt – Lugano ohne ihn in Kloten

Der HC Lugano muss am Freitagabend beim EHC Kloten auf Lorenzo Canonica verzichten. Der 23-jährige Stürmer ist vom Schweizer Eishockeyverband nachträglich für eine Partie gesperrt worden. Sanktioniert wird sein Check gegen Nicolas Müller beim 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette. Die Szene ereignete sich am Dienstag in der Cornèr Arena und blieb während der Partie ohne Strafe gegen Canonica. Der Lugano-Stürmer checkte Müller in die Bande, der Genfer konnte zunächst weiterspielen. Inzwischen steht jedoch fest, dass sich Müller bei der Aktion am Oberkörper verletzt hat. Der 26-Jährige fehlt Genève-Servette mindestens während des gesamten Wochenendes. Für Canonica hat die nachträgliche Beurteilung unmittelbare sportliche Folgen. Er darf beim Auswärtsspiel des HC Lugano gegen den EHC Kloten am Freitag um 19.45 Uhr nicht eingesetzt werden. Im 6:3-Sieg gegen Genève-Servette hatte Canonica zuvor auch sportlich für Aufsehen gesorgt und im Mitteldrittel das zwischenzeitliche 3:2 für die Tessiner erzielt.

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EHC Kloten bindet die Meier-Zwillinge bis 2029

Der EHC Kloten setzt langfristig auf zwei Eigengewächse. Die Zürcher Unterländer verlängern die Verträge mit den 21-jährigen Zwillingen Rafael und Simon Meier um jeweils zwei Jahre. Damit bleiben beide Stürmer bis 2029 beim National-League-Klub. Rafael und Simon Meier wurden am 10. Mai 2005 in Bülach geboren und durchliefen grosse Teile der Nachwuchsabteilung des EHC Kloten. Inzwischen gehören beide zur ersten Mannschaft: Rafael läuft mit der Nummer 92 auf, Simon trägt die Nummer 71. Der Klub bezeichnet die Vertragsverlängerungen als weiteren Schritt auf dem eingeschlagenen Weg, vermehrt auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu setzen. Für Simon Meier kommt die langfristige Vertragsverlängerung allerdings in einer sportlich schwierigen Woche. Der Stürmer zog sich im Eistraining eine Oberkörperverletzung zu und fällt voraussichtlich fünf bis sechs Wochen aus. Über die Ausfälle von Simon Meier und Pontus Åberg beim EHC Kloten haben wir bereits berichtet. An der langfristigen Planung mit dem Eigengewächs ändert die Verletzung nichts.

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Alessandro Romano vor erstem Italien-Aufgebot

Alessandro Romano steht vor seiner ersten Berufung in die italienische A-Nationalmannschaft. Nach übereinstimmenden Berichten aus Italien gehört der 20-jährige Mittelfeldspieler von Cagliari zum neuen Aufgebot von Nationaltrainer Roberto Mancini für die kommenden Nations-League-Spiele. Für das in Winterthur geborene und vom Schweizer Verband ausgebildete Talent ist es der nächste entscheidende Schritt nach seinem Wechsel zur Squadra Azzurra. Romano gehört zu den auffälligsten neuen Namen im ersten Kader von Mancini nach dessen Rückkehr als italienischer Nationaltrainer. Neben dem Cagliari-Profi sollen unter anderem Issa Doumbia und Mohamed Ali Zoma erstmals zum Kreis der Azzurri gehören. Die offizielle Kaderpublikation des italienischen Verbandes war beim Redaktionscheck am Freitagnachmittag auf der FIGC-Webseite noch nicht aufgeschaltet, mehrere italienische Medien führen Romano jedoch übereinstimmend als Teil des Aufgebots. Für die Schweiz besitzt die Nachricht besondere Brisanz. Romano spielte während seiner Nachwuchszeit für die Schweizer Auswahlteams und wurde vom SFV intensiv umworben. Erst vor wenigen Tagen fiel die Entscheidung zugunsten Italiens. Über Romanos Entscheid für die italienische Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Inzwischen hat die FIFA den Wechsel der sportlichen Nationalität freigegeben – damit steht seiner ersten Berufung für Italien nichts mehr im Weg.

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On holt Mbappé und steigt gross in den Fussball ein

Die Schweizer Sportmarke On wagt den grossen Schritt in den Fussball und verpflichtet dafür einen der prominentesten Spieler der Welt. Kylian Mbappé soll den Einstieg des Zürcher Unternehmens in den globalen Fussballmarkt anführen. Gleichzeitig übernimmt Frankreich-Legende Thierry Henry bei On die Funktion als Director of Football. Wie die «Financial Times» am Freitag berichtet, wechselt Mbappé nach einer fast zwei Jahrzehnte dauernden Verbindung mit Nike zu On. Der 27-jährige Stürmer von Real Madrid soll dabei deutlich mehr sein als ein klassischer Werbeträger: Er wird in die Entwicklung und Erprobung der geplanten Fussballprodukte eingebunden. Die ersten eigenen Fussballschuhe von On sollen 2027 auf den Markt kommen, später sind auch Trikots, weitere Bekleidung und Lifestyle-Produkte vorgesehen. Für die Schweizer Marke ist der Schritt strategisch von grosser Bedeutung. On wurde 2010 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Zürich und machte sich zunächst mit Laufschuhen einen Namen, ehe unter anderem Tennis zu einem weiteren wichtigen Geschäftsfeld wurde. Dort arbeitet das Unternehmen seit 2019 eng mit Roger Federer zusammen. Nun soll ein ähnlicher Ansatz im weltweit bedeutenden Fussballmarkt funktionieren – mit Mbappé als sportlichem Aushängeschild und Henry als Verantwortlichem für den Aufbau des neuen Bereichs.

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Sion – FC Zürich kurzfristig auf 18 Uhr vorgezogen

Die Super-League-Partie zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich wird am Samstag kurzfristig vorgezogen. Statt wie ursprünglich geplant um 20.30 Uhr beginnt das Spiel im Stade de Tourbillon bereits um 18.00 Uhr. Die Swiss Football League reagiert damit auf eine am Freitag kommunizierte Anordnung der Walliser Behörden. Nach Angaben der SFL verlangen die zuständigen Behörden aus Sicherheitsgründen, dass die Partie spätestens um 18 Uhr angepfiffen wird. Ausschlaggebend ist die Rückreise der Zürcher Anhänger: Bei einem Spielbeginn um 20.30 Uhr hätten die Fans nach dem Schlusspfiff keine Möglichkeit mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zürich zurückzukehren. Die Liga hat die Änderung deshalb in Absprache mit beiden Klubs und den TV-Partnern vorgenommen. Besonders bemerkenswert ist der kurzfristige Kurswechsel, weil der FC Zürich eine Vorverschiebung bereits vor mehreren Tagen verlangt hatte. Damals sahen die Walliser Behörden noch keinen Anlass für eine Änderung. Über den Streit rund um die fehlende Zugverbindung und die Positionen von FCZ und SBB haben wir bereits ausführlich berichtet. Nun wird die ursprünglich abgelehnte Lösung doch umgesetzt.

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FCZ fordert Leader Servette – Dubs führt beste Offensive ins Spitzenspiel

In der AXA Women’s Super League kommt es am Freitagabend zum direkten Duell um die Tabellenspitze. Leader Servette Chênois empfängt den noch ungeschlagenen FC Zürich um 19.00 Uhr im Stade des Trois-Chêne. Nur ein Punkt trennt die beiden derzeit stärksten Teams der Liga – und beim FCZ steht insbesondere die formstarke Kim Dubs im Fokus. Servette führt nach sechs Partien mit 15 Punkten und einer Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage. Zürich folgt mit 14 Zählern unmittelbar dahinter und ist mit vier Siegen und zwei Unentschieden das einzige noch ungeschlagene Team der Liga. Besonders eindrücklich ist die Offensive der Zürcherinnen: Mit bereits 20 Treffern stellt der FCZ den gefährlichsten Angriff der Women’s Super League. Eine zentrale Rolle spielt Kim Dubs. Die 27-Jährige hat in dieser Saison bereits sechs Meisterschaftstore erzielt und erlebt nach mehreren von Verletzungen geprägten Jahren einen starken Start. Bereits nach dem ersten Punktverlust des FCZ war Servette bis auf einen Zähler herangerückt. Nun treffen die beiden Spitzenteams erstmals in dieser Saison direkt aufeinander.

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Amenda fehlt gegen Nottingham – Nati-Einsatz nach Wadenverletzung offen

Aurèle Amenda wird Coventry City am Samstag im Premier-League-Spiel bei Nottingham Forest fehlen. Trainer Frank Lampard hat inzwischen bestätigt, dass sich der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger eine Wadenverletzung zugezogen hat und medizinisch genauer untersucht wird. Damit ist wenige Tage vor dem ersten Nations-League-Spiel der Schweiz auch seine Teilnahme am Nati-Zusammenzug offen. Amenda hatte sich am Mittwoch beim 1:3 im League Cup gegen Aston Villa bereits in der Anfangsphase verletzt. Er musste in der 12. Minute ausgewechselt werden und konnte den Platz nur mit Unterstützung verlassen. Zunächst war noch unklar, ob Knöchel oder Wade betroffen waren, inzwischen bestätigte Lampard eine Verletzung an der Wade. Ein Scan soll nun Aufschluss über die Schwere und die zu erwartende Ausfallzeit geben. Für die Schweiz kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Amenda gehört zum 25-Mann-Aufgebot von Murat Yakin für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Bereits unmittelbar nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden gegen Aston Villa war sein Einsatz beim kommenden Nati-Zusammenzug fraglich. Die bestätigte Wadendiagnose verschärft diese Unsicherheit nun zusätzlich.

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Challenge League: Vier Spiele am Freitag – Winterthur empfängt Aarau

In der Challenge League stehen am Freitagabend vier Partien der 9. Runde auf dem Programm. Im Zentrum steht das Duell zwischen dem zweitplatzierten FC Winterthur und dem FC Aarau auf der Schützenwiese. Gleichzeitig kämpfen Xamax und Rapperswil-Jona um den Anschluss nach oben, während Wil und Stade Nyonnais dringend Punkte benötigen. Drei Begegnungen beginnen um 19.30 Uhr: Neuchâtel Xamax empfängt den FC Rapperswil-Jona, der FC Wil trifft zuhause auf Stade Nyonnais und der SC Kriens bekommt es mit Étoile Carouge zu tun. Um 20.15 Uhr folgt Winterthur gegen Aarau. Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy und der punktgleiche Winterthurer Verfolger Yverdon Sport greifen erst am Sonntag direkt gegeneinander ins Geschehen ein. Die Ausgangslage verspricht Bewegung in mehreren Tabellenregionen. SLO führt mit 20 Punkten vor Winterthur und Yverdon mit je 15 Zählern. Dahinter folgen Aarau und Xamax mit je 12 Punkten, Kriens steht bei 11. Bereits in den vergangenen Runden hatte sich an der Spitze ein enger Kampf entwickelt, während Wil und Stade Nyonnais inzwischen unter erhöhtem Druck stehen.

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Kloten muss mehrere Wochen auf Åberg und Meier verzichten

Der EHC Kloten muss bereits zu Beginn der neuen National-League-Saison zwei weitere empfindliche Ausfälle verkraften. Pontus Åberg und Simon Meier haben sich jeweils eine Oberkörperverletzung zugezogen und werden den Zürcher Unterländern mehrere Wochen fehlen. Besonders bitter: Mit Brandon Gignac steht bereits ein weiterer wichtiger Stürmer langfristig nicht zur Verfügung. Åberg verletzte sich am Dienstag beim 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Der schwedische Flügelstürmer muss nach Angaben des EHC Kloten voraussichtlich vier bis sechs Wochen pausieren. Beim erfolgreichen Saisonauftakt in Rapperswil kämpfte sich Kloten nach einem 1:3-Rückstand noch zum Sieg – musste diesen Erfolg nun aber teuer bezahlen. Simon Meier erwischte es unabhängig davon Anfang dieser Woche im Eistraining. Der 21-jährige Schweizer Stürmer fällt mit einer Oberkörperverletzung voraussichtlich fünf bis sechs Wochen aus. Damit verliert Trainer Michael Liniger auf einen Schlag zwei weitere Optionen für seine Offensive, bevor am Freitagabend gegen den HC Lugano das erste Meisterschafts-Heimspiel in der SWISS Arena ansteht.

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Davis Cup: Fonseca vor Stricker-Duell noch nicht bei 100 Prozent

Dominic Stricker bekommt zum Auftakt des Davis-Cup-Duells gegen Brasilien eine unerwartete Chance. Brasiliens Topspieler João Fonseca kehrt nach rund einem Monat Wettkampfpause zurück und räumt vor seinem ersten Einsatz offen ein, körperlich noch nicht dort zu sein, wo er gerne wäre. Der Weltranglisten-29. hat wegen Beschwerden im Bauchbereich sogar die US Open verpasst. Stricker trifft am Freitag ab 20.00 Uhr Schweizer Zeit in der Farmasi Arena von Rio de Janeiro auf Fonseca. Auf dem Papier ist der Unterschied beträchtlich: Der 20-jährige Brasilianer steht auf ATP-Rang 29, Stricker wird derzeit als Nummer 262 geführt. Doch Fonseca hat seit Mitte August kein reguläres Turnier mehr bestritten und erst vergangene Woche wieder mit dem Tennistraining begonnen. Für die Schweiz könnte gerade das Auftakteinzel enorm wichtig werden. Ein Erfolg Strickers würde den Druck vor der zweiten Partie auf Brasilien erhöhen, in der Gustavo Heide auf Stan Wawrinka trifft. Für Wawrinka ist das Duell in Rio gleichzeitig der letzte Davis-Cup-Auftritt seiner Karriere. Die Schweiz kämpft am Freitag und Samstag um den Einzug in die Qualifiers 2027.

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National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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Stricker eröffnet gegen Fonseca – Wawrinka folgt

Die Reihenfolge für das Davis-Cup-Duell zwischen Brasilien und der Schweiz in Rio de Janeiro steht fest. Dominic Stricker eröffnet am Freitag gegen Brasiliens Topspieler João Fonseca, anschliessend trifft Stan Wawrinka auf Gustavo Heide. Für die Schweiz geht es um den Einzug in die Qualifiers 2027. Der erste Ballwechsel in der Farmasi Arena ist am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 20.00 Uhr Schweizer Zeit vorgesehen. Stricker, aktuell die Nummer 262 der Welt, trifft erstmals auf den Weltranglisten-29. Fonseca. Danach bekommt es Wawrinka mit Heide zu tun, der derzeit auf ATP-Rang 123 geführt wird. Besondere Bedeutung erhält die Begegnung durch Wawrinkas Abschied vom Davis Cup. Der 41-Jährige bestreitet in Rio seine letzte Begegnung für das Schweizer Team. Der dreifache Grand-Slam-Sieger und Davis-Cup-Champion von 2014 führt die Mannschaft von Captain Severin Lüthi bei diesem wichtigen Aufstiegsduell nochmals an.

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Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um

Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich. Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück. Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.

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