Super League

Afriyie schiesst Aarau zum Cup-Coup gegen den FCZ

Der FC Aarau sorgt im Schweizer Cup für eine grosse Überraschung. Der Challenge-League-Klub bezwingt den FC Zürich am Sonntag, 18. Oktober 2026, im ausverkauften Brügglifeld mit 2:0 und zieht in den Achtelfinal ein. Ausgerechnet der ehemalige FCZ-Stürmer Daniel Afriyie wird mit zwei Treffern zum Matchwinner. Für die Zürcher endet der Wettbewerb erneut bereits in der zweiten Runde. Vor 8'450 Zuschauern begegnet Aarau dem Super-League-Vertreter von Beginn an auf Augenhöhe. Die Gastgeber erspielen sich die besseren Möglichkeiten und verteidigen konzentriert. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bringt Afriyie seine Mannschaft in der 66. Minute in Führung. In der 81. Minute trifft der Ghanaer mit einem Distanzschuss zum 2:0. Der FC Zürich findet keine Antwort mehr und verliert in der 83. Minute auch noch Miguel Reichmuth durch eine Gelb-Rote Karte. Aarau feiert dagegen den Einzug in die nächste Runde und bestätigt einmal mehr seine Qualitäten im Schweizer Cup. Der Erfolg ist besonders bemerkenswert, weil die Aargauer zuletzt in der Challenge League bei Stade Nyonnais mit 1:2 verloren hatten.

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GC schiesst Grenchen mit 8:0 ab – drei Spieler treffen doppelt

Der Grasshopper Club Zürich feiert im Schweizer Cup einen deutlichen Befreiungsschlag. Die Zürcher gewinnen am Samstag, 17. Oktober 2026, beim FC Grenchen 15 aus der 2. Liga interregional mit 8:0. Oscar Clemente, Samuel Krasniqi und Young-Jun Lee treffen jeweils doppelt. Für Trainer Olaf Janßen ist es der erste Pflichtspielsieg mit den Grasshoppers. Im Stadion Brühl übernimmt GC sofort die Kontrolle. Clemente eröffnet das Skore in der 13. Minute per Kopf, sechs Minuten später erhöht Krasniqi ebenfalls mit einem Kopfball. Nico Rissi trifft zum 3:0, ehe Clemente noch vor der Pause seinen zweiten Treffer erzielt. Mit der 4:0-Führung ist die Begegnung praktisch entschieden. Nach dem Seitenwechsel bauen Giotto Morandi, Krasniqi und Lee mit zwei Treffern den Vorsprung weiter aus. Für Captain Amir Abrashi wird das Cupspiel zu einem besonderen Jubiläum: Der langjährige GC-Spieler absolviert seine 300. Pflichtpartie für die Zürcher. GC erreicht den Achtelfinal und kann nach vier Meisterschaftsniederlagen in Folge wieder einen Sieg feiern.

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Pius Dorn schiesst Luzern in der Nachspielzeit zum Sieg

Der FC Luzern steht im Achtelfinal des Schweizer Cups. Die Innerschweizer gewinnen am Samstag, 17. Oktober 2026, beim FC Winterthur mit 1:0. Captain Pius Dorn erzielt in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer. Auf der regnerischen Schützenwiese liefert der Challenge-League-Klub dem Favoriten bis zuletzt einen harten Kampf. Luzern beginnt überlegen und kommt früh zu guten Möglichkeiten. Ein Treffer von Daniel Mikolajewski wird wegen einer Abseitsstellung aberkannt, während Winterthurs Torhüter Antonio Spagnoli mehrfach stark reagiert. Nach der Pause steigern sich die Gastgeber. Antonio Marchesano trifft in der 75. Minute mit einem Freistoss die Latte. Als sich bereits alles auf eine Verlängerung einstellt, schlägt der FCL zu. Nach einem Eckball bringt Nando Toggenburger den Ball nochmals vor das Tor, wo Pius Dorn zum 1:0 einschiebt. Luzern erreicht damit die nächste Cuprunde, während Winterthur trotz einer starken zweiten Halbzeit ausscheidet.

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GC verliert auch beim Debüt von Olaf Janssen

Der Trainerwechsel bringt den Grasshoppers noch keine Wende. Beim ersten Meisterschaftsspiel unter Olaf Janssen verliert GC am Sonntag im Letzigrund gegen die Young Boys mit 0:2. Die Zürcher halten defensiv zunächst besser dagegen als zuletzt, geraten unmittelbar nach der Pause aber entscheidend ins Hintertreffen. Samuel Essende und Christian Fassnacht treffen innerhalb von drei Minuten für die Berner. Vor 7339 Zuschauern beginnt GC engagiert und versucht, dem favorisierten Gegner die Räume zu nehmen. Manex Gibelalde und Oscar Clemente vergeben in der 27. Minute eine gute Möglichkeit zur Führung. YB steigert danach den Druck und trifft kurz vor der Pause zweimal das Aluminium. Nach dem Seitenwechsel nutzen die Gäste ihre Überlegenheit konsequent: Essende trifft in der 49., Fassnacht in der 52. Minute. Für Janssen bleibt damit ein ernüchternder Einstand. Die Grasshoppers stehen nach zehn Meisterschaftsspielen weiterhin bei acht Punkten und auf Rang zehn. YB bleibt dagegen auch im zehnten Ligaspiel ungeschlagen, erhöht sein Konto auf 22 Punkte und festigt den zweiten Tabellenplatz hinter Lugano.

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FC Zürich schlägt Meister Thun mit 4:2

Der FC Zürich gewinnt im Letzigrund gegen den amtierenden Meister FC Thun mit 4:2. Nach einem frühen Rückstand drehen Kevin Spadanuda und Bledian Krasniqi die Begegnung noch vor der Pause. Doron Lichtenstein und Philippe Kény bauen den Vorsprung nach dem Seitenwechsel aus. Für Thun ist es bereits die sechste Niederlage im zehnten Meisterschaftsspiel. Simon Lengen bringt die Berner Oberländer nach einem Eckball in der 16. Minute in Führung. Spadanuda gleicht nach einer halben Stunde aus, Krasniqi erzielt sieben Minuten später das 2:1. Lichtenstein erhöht in der 64. Minute auf 3:1, ehe Thuns Jan Bamert nach einem VAR-Eingriff die Rote Karte sieht. Kény trifft zum 4:1, Dorian Derbaci verkürzt kurz vor Schluss. Damit setzt sich die unterschiedliche Entwicklung der beiden Mannschaften fort. Zürich verbessert sich mit 14 Punkten vorläufig auf Rang vier. Der Schweizer Meister bleibt dagegen bei zehn Punkten und steckt nach dem überraschenden Titelgewinn der vergangenen Saison weiterhin in Schwierigkeiten.

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GC empfängt YB: Janssens Premiere gegen ungeschlagene Berner

Der Grasshopper Club Zürich empfängt am Sonntag die Young Boys zum Super-League-Duell im Letzigrund. Während YB nach neun Runden noch ungeschlagen ist und mit 19 Punkten zur Spitzengruppe gehört, beginnt für GC mit Olaf Janssen eine neue Phase. Der neue Trainer steht gegen die Berner vor seinem ersten Meisterschaftsspiel an der Seitenlinie. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. GC liegt mit acht Punkten auf Rang zehn und musste vor der Pause eine deutliche 1:5-Niederlage in Luzern hinnehmen. YB dagegen gewann zuletzt nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Servette und blieb damit auch im neunten Meisterschaftsspiel ohne Niederlage. Für GC steht entsprechend nicht nur das Resultat im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie schnell Janssen seiner neuen Mannschaft eine klarere Struktur geben kann. Der 59-jährige Deutsche übernahm die Grasshoppers Anfang Oktober und unterschrieb bis Sommer 2027.

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FC Zürich gegen Thun: Direktduell im engen Mittelfeld

Der FC Zürich empfängt am Samstagabend den FC Thun im Letzigrund. Vor der 10. Runde trennt die beiden Mannschaften nur ein Punkt: Der FCZ liegt mit elf Zählern auf Rang sieben, der amtierende Meister aus dem Berner Oberland folgt mit zehn Punkten auf Rang neun. Entsprechend gross ist die Bedeutung des direkten Duells. Zürich steht nach neun Spielen bei drei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Thun weist mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen eine ähnlich wechselhafte Bilanz auf. Auch bei der Tordifferenz liegen beide Teams nahe beieinander: Der FCZ steht bei 14:20 Toren, Thun bei 15:23. Für den Meister aus Thun verliefen die vergangenen Wochen besonders schwierig. Nach mehreren Niederlagen gelang zuletzt immerhin wieder ein wichtiger 2:1-Auswärtssieg beim FC Vaduz. Furkan Dursun führte Thun dabei mit einem Tor und einer Vorlage aus der Negativserie.

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Asienverband sucht Gespräch mit Infantino

In der Debatte um die Führung der FIFA schlägt der asiatische Fussballverband AFC einen versöhnlicheren Kurs gegenüber Gianni Infantino ein. AFC-Präsident Salman bin Ibrahim Al Khalifa hat dem FIFA-Präsidenten vorgeschlagen, gemeinsam über Reformen der Governance-Strukturen zu beraten. Konkret bringt er eine interne Arbeitsgruppe ins Spiel, die mögliche Veränderungen innerhalb der bestehenden FIFA-Strukturen prüfen soll. Damit reagiert die AFC auf die seit Wochen anhaltende Auseinandersetzung um die Entscheidungsprozesse beim Weltverband. Auslöser war insbesondere das inzwischen aufgegebene Projekt FIFA Forward Enterprise, mit dem die kommerziellen Aktivitäten der FIFA neu organisiert und teilweise für private Investoren geöffnet werden sollten. Mehrere Verbände und Konföderationen hatten die Abläufe scharf kritisiert. Salman schlägt nun einen anderen Weg vor als jene Stimmen, die eine externe Überprüfung verlangen. Nach Informationen von The Athletic vertritt der AFC-Präsident die Auffassung, dass innerhalb der FIFA genügend Erfahrung vorhanden sei, um mögliche Reformen selbst zu erarbeiten. Damit entsteht unmittelbar vor der nächsten Sitzung des FIFA-Councils am 15. Oktober in Zürich eine neue Gesprächsbasis. Infantino selbst hatte zuvor eine unabhängige externe Prüfung der FIFA-Governance vorgeschlagen.

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Grasshopper Club Zürich verpflichtet Olaf Janssen als Cheftrainer bis Sommer 2027

Der Grasshopper Club Zürich freut sich, die Verpflichtung von Olaf Janssen als neuen Cheftrainer bekannt zu geben. Der 59-jährige Deutsche übernimmt die erste Mannschaft mit sofortiger Wirkung. Er unterzeichnet einen Vertrag bis Sommer 2027. Olaf Janssen bringt umfangreiche Trainererfahrung aus dem deutschen Fussball mit. Zuletzt stand er beim SV Sandhausen an der Seitenlinie. Davor war er viereinhalb Jahre lang bei Viktoria Köln tätig, wo er zum dienstältesten Cheftrainer der dritten deutschen Profi-Liga wurde, viermal den Mittelrheinpokal gewann und zahlreichen Nachwuchsspielern ihr Debüt in der ersten Mannschaft ermöglichte.

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Klubs erhöhen Druck auf FIFA – Reformen sollen mehr Mitsprache bringen

Der Druck auf die FIFA wächst weiter. Die European Football Clubs, die mehr als 850 Vereine vertreten, verlangen transparentere Entscheidungsprozesse und eine echte Einbindung der Klubs bei weitreichenden FIFA-Projekten. Ausgelöst wurde die Debatte durch das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise», das ohne vorgängige Konsultation zentraler Stakeholder vorbereitet worden war. Die EFC hatte bereits Ende Juli scharf kritisiert, von den FIFA-Plänen erst über die Medien erfahren zu haben. Inzwischen geht die Diskussion aber deutlich weiter. FIFPRO Europe fordert zusammen mit den Vertretern von Spielern und Ligen eine unabhängige Überprüfung der FIFA-Entscheidungsstrukturen und eine formelle Einbindung von Klubs, Ligen und Spielern in wichtige strategische Beschlüsse. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat auf den wachsenden Druck reagiert und eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Darüber hatten wir bereits im Beitrag Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor berichtet. Beim FIFA-Council am 15. Oktober könnten nun erstmals konkrete Reformmodelle diskutiert werden.

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Drei Wochen Pause in der Super League – Basel und GC erhalten wichtiges Zeitfenster

In der Super League beginnt eine aussergewöhnlich lange Unterbrechung. Wegen des neuen FIFA-Kalenders ruht der Klubfussball in der Schweiz für knapp drei Wochen, während die Nationalmannschaften im Dauereinsatz stehen. Besonders für den FC Basel und die Grasshoppers kommt dieses Zeitfenster gelegen, weil beide Klubs nach einer neuen Trainerlösung suchen. Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet zwischen dem 26. September und dem 6. Oktober gleich vier Partien in der Nations League. Auf die Auswärtsspiele gegen Nordmazedonien und Schottland folgen die Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien. Erst am Wochenende vom 10. und 11. Oktober wird die Super League mit der 10. Runde fortgesetzt. Für die Klubs bedeutet die Pause einen ungewöhnlich langen Trainingsblock mitten in der Saison. Während die Nationalspieler mit ihren Auswahlteams unterwegs sind, erhält das Gros der in der Schweiz verbliebenen Spieler zunächst Zeit zur Regeneration. Anschliessend stehen Training, individuelle Arbeit und bei mehreren Vereinen Testspiele auf dem Programm.

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GC trennt sich von Peter Zeidler – Gashi und Pavlovic übernehmen interimistisch

Der Grasshopper Club Zürich reagiert auf die sportliche Entwicklung und stellt Cheftrainer Peter Zeidler mit sofortiger Wirkung frei. Der 64-Jährige hatte die Mannschaft erst im Mai übernommen und in der Barrage zum Klassenerhalt geführt. Bis zur Verpflichtung eines Nachfolgers übernehmen Daniel Pavlovic und Shkelzen Gashi interimistisch die Leitung. GC bestätigte die Trennung am Montag nach einer Analyse der aktuellen sportlichen Situation. Die Zürcher stehen nach neun Runden mit acht Punkten auf Rang zehn der Super League. Zuletzt setzte es innerhalb weniger Tage zwei deutliche Niederlagen: Zunächst verlor GC zuhause mit 2:5 gegen den FC Sion, am Samstag folgte auswärts beim FC Luzern ein 1:5. Zeidler war erst gegen Ende der vergangenen Saison nach Zürich gekommen und hatte den Klub in einer schwierigen Situation übernommen. In der Barrage sicherten sich die Grasshoppers unter seiner Führung den Ligaerhalt gegen den FC Aarau. Noch Anfang September hatte Zeidler nach dem Zürcher Derby für Schlagzeilen gesorgt, als er nach dem verschossenen Penalty von Giotto Morandi interne Konsequenzen angekündigt hatte.

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FCZ verpasst Sieg in Überzahl – Boteli rettet Sion einen Punkt

Der FC Zürich hat beim FC Sion trotz mehr als einer Stunde in Überzahl einen möglichen Auswärtssieg verpasst. Philippe Kény brachte die Zürcher bereits in der 5. Minute per Penalty in Führung, ehe Winsley Boteli ebenfalls vom Punkt zum 1:1 ausglich. Sion spielte nach einer Roten Karte gegen Fodé Sylla ab der 27. Minute nur noch zu zehnt. Für den FCZ war die Ausgangslage früh ausgezeichnet. Kény verwandelte den ersten Penalty der Partie souverän, wenig später schwächte sich Sion zusätzlich selbst. Sylla traf Lindrit Kamberi mit offener Sohle oberhalb des Knöchels. Schiedsrichter Luca Piccolo zeigte zunächst Gelb, korrigierte seinen Entscheid nach Intervention des VAR jedoch auf Rot. Trotz Unterzahl fand Sion zurück ins Spiel. Boteli drang in der 36. Minute in den Zürcher Strafraum ein und wurde regelwidrig gestoppt. Der 20-Jährige, der erst am Donnerstag erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten worden war, verwandelte den anschliessenden Penalty zum 1:1. Für den FCZ folgte die Partie nur wenige Stunden nach der Bestätigung weiterer Verletzungsausfälle – Damienus Reverson und Sebastian Walker fehlen mehrere Wochen.

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Mikolajewski schiesst Luzern mit Hattrick zum 5:1 gegen GC

Der FC Luzern hat die Grasshoppers vor der Länderspielpause deutlich mit 5:1 geschlagen. Daniel Mikolajewski überragte mit drei Treffern in der zweiten Halbzeit, nachdem Tyron Owusu und Oscar Kabwit den FCL bereits innerhalb der ersten neun Minuten auf Siegkurs gebracht hatten. Für GC ist es nach dem 2:5 gegen Sion die zweite klare Niederlage innerhalb weniger Tage. Luzern erwischte einen Traumstart. Owusu erzielte bereits in der 5. Minute das 1:0, nur vier Minuten später erhöhte Kabwit auf 2:0. GC fand danach etwas besser ins Spiel, konnte die Luzerner Führung vor der Pause aber nicht gefährden. Nach einer Stunde verwandelte Mikolajewski einen Penalty zum 3:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Mit dem Sieg erhöht Luzern sein Konto nach neun Meisterschaftsspielen auf zwölf Punkte. GC bleibt bei acht Zählern und hat in den beiden jüngsten Partien gegen Sion und Luzern insgesamt zehn Gegentore kassiert. Bereits vor dem Spiel hatten wir die Ausgangslage im direkten Duell zwischen Luzern und den Grasshoppers beleuchtet.

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Luzern empfängt GC zum direkten Duell der Tabellennachbarn

Der FC Luzern und die Grasshoppers treffen am Samstag um 18.00 Uhr in der Thermoplan Arena aufeinander. Die beiden Mannschaften liegen in der Super-League-Tabelle unmittelbar hintereinander, Luzern besitzt lediglich einen Punkt Vorsprung auf die Zürcher. Für beide bietet das direkte Duell die Gelegenheit, sich vor der Länderspielpause etwas Luft zu verschaffen. Beide Teams holten aus ihren vergangenen drei Meisterschaftsspielen vier Punkte. Luzern schlug Vaduz 2:1, erkämpfte bei den Young Boys ein 3:3 und verlor zuletzt zuhause gegen Basel 2:4. GC spielte zunächst 2:2 gegen den FC Zürich, gewann beim amtierenden Meister Thun 1:0 und musste am Dienstag gegen Sion trotz zwischenzeitlicher Führung eine deutliche 2:5-Niederlage hinnehmen. Für GC ist es bereits die dritte Meisterschaftspartie innerhalb von acht Tagen, während Luzern seit dem vergangenen Sonntag Zeit zur Vorbereitung hatte. Der FCL möchte vor eigenem Publikum insbesondere die Reaktion auf die jüngste Heimniederlage zeigen. Beim 2:4 gegen den FC Basel waren die Innerschweizer zwar bereits nach 30 Sekunden in Führung gegangen, konnten den Vorsprung aber nicht lange verteidigen.

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FC Zürich verliert Reverson und Walker für mehrere Wochen

Der FC Zürich muss vor dem Auswärtsspiel beim FC Sion zwei weitere Verletzungsausfälle verkraften. Bei Damienus Reverson haben die medizinischen Untersuchungen einen Innenbandriss im Knie ergeben, während Sebastian Walker wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren muss. Reverson fällt mehrere Wochen aus, Walker voraussichtlich rund drei Wochen. Reverson hatte sich beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Vaduz nach rund einer halben Stunde ohne gegnerische Einwirkung am Knie verletzt und musste ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose lag zunächst nicht vor, inzwischen herrscht Klarheit. Beim 22-jährigen Niederländer wurde ein Innenbandriss festgestellt. Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Personalsituation des FCZ unmittelbar vor der Partie im Tourbillon. Bereits am Freitag hatten wir über die lange Verletztenliste des FC Zürich vor dem Sion-Spiel berichtet. Nun steht bei Reverson die Diagnose fest, zusätzlich fällt mit Walker ein weiterer Verteidiger aus.

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Sion – FC Zürich kurzfristig auf 18 Uhr vorgezogen

Die Super-League-Partie zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich wird am Samstag kurzfristig vorgezogen. Statt wie ursprünglich geplant um 20.30 Uhr beginnt das Spiel im Stade de Tourbillon bereits um 18.00 Uhr. Die Swiss Football League reagiert damit auf eine am Freitag kommunizierte Anordnung der Walliser Behörden. Nach Angaben der SFL verlangen die zuständigen Behörden aus Sicherheitsgründen, dass die Partie spätestens um 18 Uhr angepfiffen wird. Ausschlaggebend ist die Rückreise der Zürcher Anhänger: Bei einem Spielbeginn um 20.30 Uhr hätten die Fans nach dem Schlusspfiff keine Möglichkeit mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zürich zurückzukehren. Die Liga hat die Änderung deshalb in Absprache mit beiden Klubs und den TV-Partnern vorgenommen. Besonders bemerkenswert ist der kurzfristige Kurswechsel, weil der FC Zürich eine Vorverschiebung bereits vor mehreren Tagen verlangt hatte. Damals sahen die Walliser Behörden noch keinen Anlass für eine Änderung. Über den Streit rund um die fehlende Zugverbindung und die Positionen von FCZ und SBB haben wir bereits ausführlich berichtet. Nun wird die ursprünglich abgelehnte Lösung doch umgesetzt.

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FC Zürich legt sich vor Sion-Spiel mit der SBB an

Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich ist ein öffentlicher Streit über die Fan-Anreise entbrannt. Die SBB stellen für die Zürcher Anhänger am Samstagabend keinen Extrazug zur Verfügung. Der FCZ widerspricht der Begründung des Bahnunternehmens deutlich und kritisiert dessen «kommunikative Eskalationsstrategie». Die SBB verweisen auf umfangreiche Bauarbeiten auf den Strecken Visp–Brig und Bex–Villeneuve. Deshalb sei es betrieblich und aus Sicherheitsgründen nicht möglich, für die FCZ-Fans einen Extrazug durchs Wallis anzubieten. Der Klub hält dagegen, dass die Baustellen nicht der entscheidende Punkt seien. Seit dieser Saison würden die SBB grundsätzlich keine Fanzüge mehr ausserhalb jener Zeiten einsetzen, in denen auch reguläre Züge verkehren. Nach Darstellung des FCZ wäre deshalb auch ohne die Bauarbeiten kein Extrazug zur Verfügung gestellt worden. Sportlich wartet auf Zürich ohnehin eine anspruchsvolle Reise. Sion gewann unter der Woche mit 5:2 bei GC und feierte damit bereits den vierten Meisterschaftssieg in Serie. Über den spektakulären 5:2-Erfolg der Walliser im Letzigrund haben wir bereits berichtet. Nun treffen die formstarken Sittener am Samstag um 20.30 Uhr im Stade de Tourbillon auf den FCZ.

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