Kloten schlägt Lugano 5:2 – zweiter Sieg im zweiten Spiel
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport sportaktuell.ch swisshockey.ch Tessin Themen Verbreitung Zürich
Der EHC Kloten bestätigt seinen starken Start in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer schlagen den HC Lugano im ersten Heimspiel mit 5:2 und stehen nach zwei Partien bereits bei fünf Punkten. Die Entscheidung fällt nach einem torlosen Startdrittel mit drei Klotener Treffern innerhalb von gut sechs Minuten.
Simon Johansson eröffnet das Skore nach 21:07 Minuten, Raphael Prassl erhöht wenig später nach Vorarbeit von Keijo Weibel auf 2:0. Im Powerplay legt Petteri Puhakka nach einem Zuspiel von Arttu Ruotsalainen und Michael Hügli das 3:0 nach. Lugano reagiert allerdings sofort: Lassi Thomson verkürzt ebenfalls in Überzahl auf 3:1, Luca Fazzini bringt die Tessiner noch vor der zweiten Pause auf 3:2 heran.
Im Schlussdrittel hält Kloten dem Druck stand. Ruotsalainen erzielt bei 53:43 Minuten im Powerplay das wichtige 4:2 und bereits seinen dritten Saisontreffer. Max Lindroth trifft später ins leere Tor zum 5:2-Endstand. Damit folgt auf den 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers der zweite Sieg im zweiten Meisterschaftsspiel.
Kloten explodiert im Mitteldrittel
Im ersten Abschnitt neutralisieren sich beide Mannschaften weitgehend. Kloten findet nach der Pause jedoch plötzlich die entscheidenden Lücken in der Lugano-Defensive.
Johansson bringt das Heimteam mit seinem Treffer zum 1:0 auf Kurs. Nur etwas mehr als vier Minuten später erhöht Prassl, ehe Puhakka bei 27:17 Minuten die erste Klotener Überzahlsituation zum 3:0 nutzt.
Lugano droht zu diesem Zeitpunkt die Partie vollständig zu entgleiten. Die Mannschaft von Tomas Mitell findet jedoch schnell eine Antwort. Bereits exakt eine Minute nach dem dritten Gegentor trifft Thomson mit einem Direktschuss im Powerplay.
Fazzini sorgt bei 35:52 Minuten nach Vorarbeit von Calvin Thürkauf und Mirco Müller für das 3:2. Innerhalb von weniger als acht Minuten wird aus einer scheinbar klaren Partie damit wieder ein offenes Spiel.
Ruotsalainen trifft erneut
Kloten lässt sich im letzten Abschnitt von der Tessiner Aufholjagd nicht aus der Ruhe bringen. Lugano sucht den Ausgleich, doch die Gastgeber verteidigen ihren Vorsprung und erhalten in der Schlussphase eine weitere Powerplay-Gelegenheit.
Diese nutzt ausgerechnet Ruotsalainen. Der Finne, der in der vergangenen Saison noch für Lugano spielte, trifft nach Zuspielen von Lindroth und Mischa Ramel zum 4:2.
Für Ruotsalainen ist es bereits der dritte Treffer im zweiten Meisterschaftsspiel für Kloten. Beim Auftakt in Rapperswil hatte er mit zwei Toren massgeblichen Anteil an der erfolgreichen Aufholjagd.
Lugano nimmt in der Schlussphase Goalie Niklas Schlegel vom Eis. Die Massnahme bringt keine Wende mehr. Lindroth trifft bei 57:32 Minuten ins verwaiste Tor und entscheidet die Partie endgültig.
Kloten mit fünf Punkten aus zwei Spielen
Vor 4’792 Zuschauern in der SWISS Arena feiert Kloten damit einen gelungenen Heimauftakt. Besonders bemerkenswert ist der Saisonstart auch angesichts der aktuellen Personalsituation. Mit Pontus Åberg und Simon Meier fehlen zwei Stürmer mehrere Wochen verletzt.
Lugano muss dagegen nach dem überzeugenden 6:3 zum Auftakt gegen Genève-Servette die erste Niederlage hinnehmen. Die Tessiner mussten in Kloten zudem auf den gesperrten Lorenzo Canonica verzichten.
Für Kloten geht es bereits am Samstagabend weiter. Die Mannschaft von Michael Liniger tritt um 19.45 Uhr beim HC Ajoie an. Lugano erhält etwas mehr Erholungszeit und empfängt am Dienstag den EV Zug.
- Kloten steht nach zwei Spielen bei fünf Punkten: zwei aus dem Overtime-Sieg in Rapperswil und drei gegen Lugano.
- Arttu Ruotsalainen hat bereits drei Saisontore erzielt.
- Petteri Puhakka war in beiden bisherigen Meisterschaftsspielen als Torschütze erfolgreich.
- Am Samstag folgt für Kloten bereits das Auswärtsspiel beim HC Ajoie.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert